Wissenswertes: Miltenberg
Wappen Karte Basisdaten Bundesland: Bayern Regierungsbezirk: Unterfranken Landkreis: Miltenberg Koordinaten: Koordinaten: 49° 42? N, 9° 16? O 49° 42? N, 9° 16? O Höhe: 129 m ü. NN Fläche: 60,18 km² Einwohner: 9626 (30. Juni 2005) Bevölkerungsdichte: 160 Einwohner je km² Postleitzahl: 63897 (alt: 8760) Vorwahl: 09371 Kfz-Kennzeichen: MIL Gemeindeschlüssel: 09 6 76 139 Stadtgliederung: 7 Stadtteile Adresse der Stadtverwaltung: Engelplatz 69 63897 Miltenberg Webpräsenz: www.stadt-miltenberg.de Bürgermeister: Joachim Bieber (CSU) Miltenberg ist die Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises im Regierungsbezirk Unterfranken und gehört seit 1816 zu Bayern. Inhaltsverzeichnis 1 Geografie 1.1 Geografische Lage 2 Geschichte 2.1 Eingemeindungen 3 Politik 3.1 Bürgermeister der Stadt 3.2 Städtepartnerschaft 3.3 Patenschaft 4 Kultur und Sehenswürdigkeiten 4.1 Regelmäßige Veranstaltungen 5 Wirtschaft und Infrastruktur 5.1 Verkehr 6 Persönlichkeiten 6.1 Söhne und Töchter der Stadt 6.2 Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen 7 Literatur 8 Weblinks Geografie Blick vom Main auf Miltenberg Geografische Lage Das historische Miltenberg liegt linksmainisch am linken Knie des Mainvierecks zwischen Spessart und Odenwald. Da sich im Gebiet Miltenbergs das Bett des Mains relativ nahe dem Fuß des Odenwaldes befindet, verbleibt auf der linken Mainseite nur ein schmaler Streifen nutzbarer Fläche, die in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder vom Mainhochwasser unter Wasser gesetzt wurde. Die sich hier befindliche Altstadt nahm teilweise beträchtlichen Schaden an diesen Hochwassern. Etwa seit Beginn des 20. Jahrhunderts breitete sich Miltenberg, nach Landkäufen von der Nachbargemeinde Großheubach auch auf der rechten Mainseite aus. Geschichte Historische Altstadt und Mildenburg In der Nähe des heutigen Miltenberg stieß der Limes auf den Main, der ab hier weiter nordwärts die natürliche Grenze des Römischen Reiches nach Germanien hin darstellte. Es befinden sich die Überreste zweier römischer Kastelle zwischen Miltenberg und Bürgstadt (Kastell Miltenberg-Ost) sowie zwischen Miltenberg und Kleinheubach (Altstadtkastell). Im Schutz der Mildenburg (erbaut um 1200) entwickelte sich die Stadt Miltenberg. Sie wurde 1237 erstmals schriftlich erwähnt. Bereits im Mittelalter war der Miltenberger Buntsandstein sehr begehrt. Daher wurden in den umliegenden Wäldern Objekte wie Mahlsteine oder Säulen gehauen. Hinweisplatte an der Heune-Säule Bis 1803 gehörte Miltenberg zum Kurfürstentum Mainz. Dies manifestiert sich bis heute im Mainzer Rad im Stadtwappen. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss kam Miltenberg zum Fürstentum Leiningen, mit dem es 1806 dem Großherzogtum Baden einverleibt wurde. Nachdem die Stadt ab 1810 zum Großherzogtum Hessen-Darmstadt gehörte, wurde sie schließlich 1816 Teil Bayerns. Aus Miltenberg stammen auch die sog. Heunesäulen, die für den Bau des Mainzer Domes bestimmt waren. Mitten auf dem Mainzer Domplatz steht heute eine dieser Heunesäulen mit einer entsprechenden Hinweistafel. Miltenberg verfügt über eine historische Altstadt, die zahlreiche Fachwerkhäuser aufweist. 1912 und 1955 erwirbt Miltenberg Gelände auf der rechten Mainseite zur Erweiterung der Stadt. Eingemeindungen In die Stadt Miltenberg wurden eingemeindet: 1. Januar 1971: Breitendiel 1. Januar 1976: Mainbullau 1. Januar 1976: Schippach (mit Berndiel) 1. Januar 1976: Wenschdorf (mit Monbrunn) Politik Bürgermeister der Stadt 1870 - 1905: Jakob Josef Schirmer 1906 - 1924: Franz Breitenbach 1925 - 1930: Dr. Roland Schmid 1930 - 1933: Wilhelm Schwesinger 1933 - 1935: Josef Funk 1935 - 1945: Anton Burkart 1945 - 1951: Oskar Sermersheim 1952 - 1966: Anton Blatz 1966 - 1978: Ludwig Büttner 1978 - 1990: Anton Vogel seit 1990: Joachim Bieber Städtepartnerschaft Außerdem besteht eine Städtepartnerschaft mit der französischen Stadt Arnouville-lès-Gonesse Patenschaft 1960 wurde die Patenschaft für die vertriebenen Sudetendeutschen aus der Stadt Dux übernommen. Kultur und Sehenswürdigkeiten Hotel Riesen Sehenswert sind die Mildenburg, das Museum, die historische Altstadt, das "Schnatterloch" (historischer Marktplatz), das Hotel Zum Riesen (eines der ältesten oder eventuell das älteste Gasthaus Deutschlands), das alte Rathaus, das Würzburger sowie das Mainzer Tor und die historischen Stätten in den umliegenden Wäldern. Miltenberg liegt seit 1990 am Fränkischen Rotwein Wanderweg. Ein neues Konzept wird mit der Kulturregion Frankfurt Rhein-Main eröffnet. Darin sollen Industriebauwerke auf den 160 Kilometern zwischen Miltenberg und Bingen zu einer Erlebnisroute über das Industriezeitalter in Süddeutschland verknüpft werden.[1] Bereits 700 Bauwerke sind wissenschaft